Das Weingut

Unser Weingut liegt in der Mitte der Ortsteile Longuich und Kirsch an der Mittelmosel.

Lage des Betriebs:

  • unmittelbare Anbindung an die Autobahnen A 602 Richtung Trier
  • sowie die A 1/A 48 Richtung Koblenz/Köln und Kaiserslautern/
    Saarbrücken
  • eigene Autobahnaus-/Auffahrt „Longuich“ im Autobahndreieck
    Moseltal
  • 13 km bis zur alten Römerstadt Trier,
    50 km bis nach Bernkastel-Kues
  • 50 km bis Luxemburg Stadt,
    ca. 100 km bis Koblenz und Kaiserslautern
  • 170 km bis Köln

Weinbaubetrieb:

  • 8,0 ha Weinbau, 50 % Steilhang
  • Qualitäts- und Prädikatsweine aus den besten Lagen von Longuich, Schweich und Kasel (Ruwertal)
  • Flaschenweinvermarktung
  • eigene Gutsbrennerei
  • Sektherstellung nach traditionellem Herstellungsverfahren
  • Flaschengärung – handgerüttelt
  • Vinothek
  • Präsenteservice
  • Gästehaus mit Zimmer und Appartements
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Terassen

Unsere Weine

Sorgfältig ausgewählte Rebsorten, ideal an den natürlichen Standort angepasst, bilden das Fundament unseres Wein- und Sektangebotes. Die gesunden und vollreifen Trauben werden meist spät im Herbst geerntet und schonend weiterverarbeitet. Tradition und Moderne, für uns keine Gegensätze, sondern wichtige, sich ergänzende Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie. Von der Pflege der Weinberge bis zum Verkauf unserer Produkte arbeiten wir traditionsbewusst und modern, um Ihnen erstklassige Erzeugnisse zu bieten.

An den steilen Schieferhängen der Mittelmosel, zwischen Eifel und Hunsrück, wachsen die edlen Tropfen aus unseren bekannten Lagen:

  • Longuicher Herrenberg
  • Longuicher Maximiner Herrenberg
  • Longuicher Probstberg
  • Schweicher Annaberg
  • Kaseler Nies’chen
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Rebsorten

Riesling (46% der Rebfläche)
Riesling, die „Königin der weissen Reben“, wird seit dem Mittelalter an der Mosel , Saar und Ruwer angebaut. Die Trauben reifen spät und ergeben feinfruchtige, rassige und elegante Weine, die wie kein anderer Weisswein den Charakter ihrer Herkunft – das „Terroir“ – widerspiegeln. Duft und Geschmack sind häufig von den Aromen weisser Früchte wie Apfel, Birne, Pfirsich sowie von Blüten und Kräutern geprägt. Bei sehr reifen Weinen sind die Aromen gelber Früchte wie Aprikose, Mirabelle, Ananas und Lychee typisch, edelsüsse Weine erinnern häufig an exotische Früchte wie Mango und Maracuja sowie an Rosinen und Honig.

Der vielseitige Riesling ergebt Weine aller Geschmacks- und Qualitätsstufen:

Vom feinherben Qualitätswein bis zum mineralisch-trocken Spitzengewächs, vom fruchtig-leichten Kabinett bis zu edelsüssen Auslesen, Beerenauslesen und Eiswein. Die Lagerfähigkeit hochwertiger Rieslingweine ist enorm.

Müller-Thurgau (Rivaner; 19%)
Die Kreuzung aus Riesling und Madeleine Royale ist zweitwichtigste Rebsorte des Gebiets. Die Fruchtsäure dieser Sorte ist weiniger stark ausgeprägt, die Trauben ergeben milde Weine. Im Bukett des Müller-Thurgau ist ein Muskatton typisch. Im modernen Ausbaustil wird der Wein auch als Rivaner bezeichnet, der meist trocken oder halbtrocken ausgebaut wird und frische, fruchtige sowie Kräuter-Aromen aufweist.

Blauer Spätburgunder (10%)
International als Pinot noir bekannt, eine der edelsten Rotweinreben der Welt. Die Trauben ergeben fruchtige, elegante und komplexe Rotweine. Seit den späten 1980er Jahren haben viele Winzer die alte Rotweintradition der wieder belebt. Nicht nur auf den Kalkböden der Obermosel, auch auf Schiefer wachsen interessante Spätburgunder-Rotweine, die oft auch im kleinen Holzfass (barrique) ausgebaut werden. Zudem werden Spätburgunder und Rosé und – hell gekletert – als Weissherbst oder „Blanc de noirs“ angeboten. Ebenfalls sehr beliebt sind Rosé-Sekte aus Spätburgunder.

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Cabernet Dorsa (4%)
Noch jünger als Dornfelder ist diese Rebsorte. Durch die Kreuzung von Carbernet Sauvignon mit der Dornfeldertraube entstehen sehr komplexe und fruchtige Rotweine. Eine hervorragend Ergänzung unseres Sortiments an Rotweinen.

Dornfelder (3%)
Diese relativ noch junge Kreuzung aus Helfensteiner und Herolrebe hat sich an der Mosel zur zweitwichtigsten roten Rebsorte entwickelt. Sie ergibt kräftige Rotweine von intensiver Farbe.

Weisser Burgunder (6%)
Diese Mutation des Spätburgunders, auch Weissburgunder oder Pinot blanc genannt, bringt geschmeidige und elegante, kräftige Weine hervor. Der Weissburgunder ist ein gefragter Wein und für viele Winzer eine wichtige Ergänzung ihres Angebots. Neben dem Weissen Burgunder wird auch dessen Verwandter „Grauer Burgunder“ (als Pinot Gris und Pinot Grigio bekannt) angebaut.

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Grauer Burgunder (4%)
Der Graue Burgunder zeichnet sich durch seinen ausgewogenen und vollmundigen Geschmack aus. Die Fruchtaromen erinnern an Mandel, Grüne Nüsse, Trockenobst und Ananas. Die Weine des Grauburgunders besitzen ein volles Bukett, sind extraktreich, insbesondere von tiefgründigen Böden. In warmen Standorten werden sie auch alkoholreich und können in trockenen Jahren einmal in der Säure etwas knapp werden. Wo die Weine mit etwas mehr Säure auf die Flasche kommen, sind sie frisch und spritzig. Bei hohen Mostgewichten und etwas niedrigerer Säure sind die Weine wuchtig, feurig, und von kräftiger Farbe, die bis ins goldgelbe reicht. Von besonderer Schönheit sind die Auslesen, weil sie ein feiner Honigton auszeichnet. Beerenauslesen sind als Aperitif unübertroffen. Einst in Burgund beheimatet, gelangte der Graue Burgunder auf Umwegen über die Schweiz und Ungarn zu uns. Die Traube hat eine etwas eigenartige Form, weshalb er im französischen auch den klangvollen Namen „Pinot“ trägt (von „pin“ = „Kiefer“; deren Zapfen die gleiche Form wie die Burgundertrauben haben). In Italien nennt man ihn „Pinot Grigio“ und in Deutschland war er lange unter der Bezeichnung „Ruländer“ den Kennern und Liebhabern ein Begriff. Der Name beruht auf einem seiner Entdecker, dem aus Speyer stammenden Kaufmann Johann Seger Ruland, der 1711 die ihm damals noch unbekannte Rebsorte mitbrachte. Eigentlich gelangte die Rebe jedoch bereits im 14. Jahrhundert von Frankreich nach Deutschland. Nachdem der Graue Burgunder eine zeitlang etwas an Beachtung verlor, bringt er es heute immerhin wieder auf eine Anbaufläche von ca. 4.400 ha und damit 4% der gesamten deutschen Weinanbaufläche. Neunundsiebzig Hektar davon befinden sich im Weinbaugebiet der Mosel. Der Graue Burgunder wird als eine Züchtung des blauen Spätburgunders gesehen, die Farbe der trockenen, leicht säurebetonten Weine reicht von blass- und goldgelb bis hin zu bernsteinfarben. Die Aromen der Weine bieten ein Spektrum von Nüssen, Birnen oder Zitrusfrüchten.

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Bacchus (8%)
Bacchus oder Frühe Scheurebe ist eine weiße Rebsorte, die als Kreuzung von (Silvaner x Riesling) und Müller-Thurgau gilt. Peter Morio und Bernhard Husfeld züchteten sie am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof im Jahre 1933. Ihre Zulassung in Deutschland erfolgte im Jahr 1972 mit dem Eintrag in die Sortenliste. Die Rebsorte wird vor allem in Deutschland und in England angebaut. Kleine Bestände sind auch in der Schweiz bekannt (1,6 Hektar, Stand 2007 [1]). Bacchus verdankt ihre Popularität unter Winzern besonders der Tatsache, dass sie – im Gegensatz zum Riesling – eine frühreifende Rebsorte ist, die sehr hohe Reifegrade erreicht und deshalb auch in Lagen angebaut werden kann, die für den Riesling weitgehend ungeeignet sind. Die aus ihr gewonnenen Weine sind aromatisch (Aromen im Wein) und fruchtig, aber nur, wenn das Lesegut völlig ausgereift ist. Allerdings fehlt es den Weinen manchmal an Säure, daher wird sie häufig mit Müller-Thurgau verschnitten. Deren relativ neutrale Weine bereichert sie mit ihrer Frucht und ihrem Bouquet – zusammen sind sie ein fester Bestandteil der unter Weinkennern oft nicht sehr geschätzten Liebfrauenmilch.

Weinprobe

Weinprobe
In unserer gemütlichen Weinprobierstube können Sie in Ruhe und bei fachkundiger Beratung Weine und Sekte sowie Edelliköre und Obstbrände Ihres Geschmackes auswählen. Weinproben und Weinseminare finden nach Vereinbarung statt. (Gruppen bis 60 Personen)

So könnte auch Ihre Weinprobe aussehen:
Besichtigung der Gutsbrennerei mit Brandprobe. Betriebsführung mit Erklärung der Maschinen und Geräte zum Weinbau und Kellerwirtschaft (Fassprobe). Sektverkostung einschliesslich ausführlicher Erläuterung der Sektherstellung.

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6 Weine verschiedener Jahrgänge, Rebsorten und Qualitätsstufen, incl.
Beerenauslese, Brot und Käse. (Weitere Speisen nach Absprache.)

Anfrage für eine Weinprobe

Vinothek

In unserer gut sortierten Vinothek finden Sie neben ausgesuchten Weinen auch Edelbrände und Liköre.

Alles aus unserer eigenen Produktion.

Außerdem erwarten Sie viele Geschenkideen für fast jeden Anlass.

Öffnungszeiten Vinothek:

Montag – Freitag 10:00 – 20:00 Uhr
Samstag 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 13:00 Uhr

Ausserhalb der Geschäftszeiten bitten wir um telefonische
Terminvereinbarung unter: +49 (0) 6502 9145 – 0

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Präsenteservice – Franziskus Hof

Wir machen Ihnen das Schenken für Ihre Freunde und Geschäftspartner leicht und halten für Sie eine große Auswahl an Präsentkartons bereit.

Sie können die Geschenksendung nach Ihrer Wahl zusammenstellen, alles andere erledigen wir in Ihrem Auftrag.

Auf Wunsch senden wir Ihnen unser „Spezialangebot-Weinpräsente“ zu.

Die besondere Geschenkidee:
Exclusive Flaschen mit individuell gestaltetem Etikett, auch mit Firmenlogo möglich.

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Historie

Anfang der 60er Jahre liessen sich Franz Theisen, der aus dem benachbarten Fastrau stammt, und seine Frau Christel, gebürtige Longuicherin, in Longuich nieder. Sie gründeten zusammen mit den Schwiegereltern Nikla und Margarete Sonntag den heutigen Franziskus-Hof. In den Anfängen war der Franziskus-Hof noch ein reiner Weinbaubetrieb mit anfangs 2 ha Weinbaufläche, der von Franz Theisen neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit betrieben wurde.
Schon damals war Aufgabenteilung angesagt: Während sich der Weinbau-Ingenieur mit Aushilfskräften und Auszubildenden um die Weinberge, den Weinkeller und Vermarktung des Rebensaftes kümmerte, musste die Ehefrau gemeinsam mit Oma und Opa 3 Kinder erziehen und als gelernte Einzelhandelskauffrau die bürokratischen Arbeiten erledigen.

Im Laufe der Jahre wurde der Betrieb sukzessive im Rahmen der Flurbereinigung und über Zupacht vergrößert. Bei der Familie Theisen herrschte nie Stillstand.

Nach der Betriebsvergrösserung ging es an die Kellererweiterung und die Einrichtung einer Probierstube. In den 90rn folgte der Bau der ersten Gästezimmer und in den folgenden Jahren kamen Stück für Stück weitere Zimmer hinzu. In den darauffolgenden Jahren wurde die bestehende Obstanlage erweitert und in der hauseigenen Gutsbrennerei die ersten Brände und Liköre hergestellt.

Seit dem Jahr 2005 wird der Franziskushof in der 3. Generation von Johannes Theisen uns seiner Familie weitergeführt.

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